IKP 2019

Anlässlich der IKP 2019 um Osterhofen konnten Jette, Josie und Jumpie von der Wacholderheide erfolgreich vorgestellt werden. Somit konnten mit Jewel und Jupiter von der Wacholderheide im Jahr 2017 bereits 5 Hunde des J-Wurfes die IKP bestehen.

Wir freuen uns sehr und gratulieren den erfolgreichen Führerinnen und Führern recht herzlich.


Nachfolgend die Richterberichte der IKP 2019:

PNr. 215 Jette von der Wacholderheide ZbNr. 0712/15, Führerin: Sonja Kretschmer, Fw: sg, 131 Pkt., 2. Preis


Jagdnaher erster Suchengang mit Windausnutzung, sehr guter Nasenleistung und korrekter Kopfhaltung. Gehorsam am Hasen, Witterung von Hühnern aufgenommen, nachgezogen und vorgestanden. Gehorsam und korrekte Schussruhe mit schneller Weiterarbeit der Suche.Im zweiten und dritten Suchengang tlw. mit Trabsuchen und Ermunterung der Führerin zu schnellerem Suchen. Eine Schnepfe wurde kurz vorgestanden, aber häufig wurde auch Witterung ohne Wildkontakt kurz vorgestanden. In der Kopfhaltung meistens mittelhoch bis niedrig und mit richtiger Ausnutzung des Windes. Schnelles Finden des Federwildes in der Deckung mit korrektem Bringen.
Sofort nahm die Hündin das Gewässer an, suchte unter Windausnutzung die Schwimmspur, arbeitete diese bis zur Ente, die nach Flucht vor dem Hund aus der Deckung erlegt und korrekt zur Führerin gebracht wurde.


 

PNr. 213 Josie von der Wacholderheide ZbNr. 0712/15, Führerin: Alieska Schmidt, Fw: sg, 136 Pkt., 1. Preis

 

In allen Suchengängen zeigt die Hündin eine von Finderwillen raumgreifende flotte Suche. Sie zeigt sehr gute Nasenarbeit, markiert Lerchen und Fasanenwitterung. Sie kommt mehrmals am Fasan zum Vorstehen. Sie zieht mit guter Manier nach und zeigt am abstreichenden Federwild sehr guten Gehorsam. Bringen vom ausgelegten Federwild wird sehr gut absolviert. 

 

Am Wasser geschnallt nimmt die Hündin das offene Wasser sofort an. Arbeitet über die kleine Insel zum gegenüberliegenden Schilfgürtel stöbert sehr gut im Schilf und drückt die Ente aufs offene Wasser. Nach dem Schuss wird die Ente sauber apportiert.   

 

 


 

PNr. 214 Jumpie von der Wacholderheide ZbNr. 0715/15, Führerin: Alieska Schmidt, Fw: v, 133 Pkt., 1. Preis

 

Im Rübenschlag zur Suche geschnallt zeigt die Hündin eine planvolle vom Finderwillen geprägt raumgreifende Suche. Sie markiert mehrmals Fasanenwitterung. In den nächsten Suchengängen zeigt sie die gleiche Leistung und kommt mehrmals am Fasan zum Vorstehen. Die Zusammenarbeit mit der Führerin ist sehr gut, genauso wie der Gehorsam am abstreichenden Federwild.  

 

Am Wasser geschnallt nimmt die Hündin das Wasser sofort an. Sie arbeite sich in den gegenüberliegenden Schilfgürtel und stöbert ihn durch. Drückt die Ente aufs offene Wasser. Die Ente taucht ab. Die Hündin arbeitet sehr gut weiter bis sie die auf die Schwimmspur der Ente kommt die sich ins Schilf drückt. Die Hündin stöbert das Schilf anhaltenden immer mit nasenmäßiger Verbindung zur Ente durch. Sie kann die Ente im Schilf greifen. Die Ente wird korrekt übers Wasser gebracht und ausgegeben.

 


Die Richterberichte der IKP 2017:

 

PNr.: 127 , Jewel von der  Wacholderheide, Führer: Nikolett Szekeres, Fw: sg, Preis: 1, Punkte: 132

 

Jewel nahm das Wasser sofort an und arbeitete sehr schnell und mit dem Willen zu finden. Nach dem Erlegen der Ente wurde diese sofort aufgenommen und gebracht. Eine korrekte Ausgabe an die Führerin erfolgte. Bei der 1. Feldsuche ging die Hündin sehr weit und nicht planmäßig, nach Einwirken der Führerin ging sie zwar kürzer, nahm aber auch das Tempo raus. Der 2. Suchengang wurde besser.  Die Suche war planmäßiger, die Hündin war flott unterwegs mit dem spürbaren Willen zum Finden. Sie hielt dabei immer Kontakt zur Führerin. Im 3. Suchengang zeigte die Hündin mit hoher Nase, dass sie finden wollte. Jewel kam an ein Rebhuhn und stand vor. Bei Schussabgabe musste die Führerin leicht einwirken. Insgesamt war es eine sehr gute Arbeit. Die Verlorensuche meisterte die Hündin ohne Probleme. Das Bringen und Ausgeben erfolgte korrekt.

 


PNr.: 48, Jupiter von der Wacholderheide, Führer: Jan Schmidt, Fw: sg, Preis 1, Punkte 133

 

Der Rüde nimmt das Wasser sofort an und zeigt eine passionierte Arbeit auf der Schwimmspur. Findet nach sehr guter Stöberarbeit die Ente im gegenüberliegenden Schilf und drückt sie nach kurzem Vorstehen heraus.  Die geschossene Ente wird nach einmaligem kurzem Ablegen ohne weiteres Kommando korrekt gebracht und ausgegeben. Das Bringen von Federwild aus der Deckung wird ohne Schwierigkeiten erledigt. Bei der Feldarbeit zeigt Jupiter in mehreren Suchengängen Arbeitsfreude, Durchhaltewillen und  feine Nase. Das Vorstehen und Benehmen an Rebhühnern ist tadellos und die Schussruhe ebenso, wie der Gehorsam und die Zusammenarbeit mit dem Führer, nicht zu beanstanden.